Die Kreisschule Aarau-Buchs (KSAB) erhält per sofort eine neue politische Führung. Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Aarau, der Gemeinde Buchs sowie des Kantons haben sich auf die Einsetzung einer Taskforce verständigt. Damit soll die Stabilität der Schule sichergestellt und der Schulbetrieb weiterhin in geordneten Bahnen geführt werden.
Die Taskforce übernimmt bis zur Wahl eines neuen Kreisschulvorstands sämtliche Kompetenzen des bisherigen Gremiums. Ziel ist es, auf strategischer Ebene rasch für klare Verhältnisse zu sorgen.
Fünf Personen übernehmen Verantwortung
Der Taskforce gehören Joel Blunier, Anton Kleiber, Nina Suma, Daniel Fondado und Larissa Carlsson an. Den Vorsitz übernimmt Anton Kleiber, das Vizepräsidium liegt bei Larissa Carlsson.
Mit dem Start der Taskforce treten gleichzeitig mehrere personelle Veränderungen in Kraft. Daniel Fondado gibt seine Funktionen im Kreisschulrat und in der Wahlkommission ab. Zudem wurden die Rücktritte der bisherigen Schulvorstandsmitglieder Salvatore Nunziata, Rainer Ziesemer und Severin Dommann angenommen.
Fokus auf Stabilität und Geschäftsführung
Die Taskforce hat ihre Arbeit bereits aufgenommen. In den kommenden Wochen soll sie insbesondere für Stabilität auf den oberen Führungsebenen sorgen und das Tagesgeschäft der Schule absichern.
Zu den dringendsten Aufgaben gehört die Besetzung der derzeit vakanten Stelle des Geschäftsführers. Die Verantwortlichen sehen darin einen wichtigen Schritt, um die Organisation langfristig wieder zu stärken.
Kanton begleitet die Schule eng
Parallel dazu wird die kantonale Schulaufsicht die Entwicklung der KSAB eng verfolgen. Die Taskforce muss dem Kanton regelmässig Bericht erstatten und über die Fortschritte informieren.
Der Kreisschulrat wird nun die Voraussetzungen für geordnete Neuwahlen schaffen. Sobald ein neuer und handlungsfähiger Kreisschulvorstand gewählt ist, soll die Taskforce wieder aufgelöst werden.
Stadt und Gemeinde betonen, dass sie sich weiterhin für eine starke Schule an allen Standorten einsetzen. Für Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen sowie Schulleitungen soll der Schulalltag ohne Einschränkungen weitergeführt werden.