Die Kreisschule Aarau-Buchs (KSAB) hat die Vernehmlassung zur geplanten Strukturreform abgeschlossen und befindet sich nun in der Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen. Parteien, politische Gremien sowie Einzelpersonen hätten zahlreiche und teils unterschiedliche Rückmeldungen eingereicht, schreibt die KSAB in einer Medienmitteilung.
In den vergangenen Wochen wurde öffentlich vor allem über Fragen der politischen Mitwirkung, der demokratischen Legitimation sowie über die zukünftigen Zuständigkeiten innerhalb der Führungsstruktur diskutiert. Auch mögliche Auswirkungen einer Fusion zwischen Aarau und Unterentfelden sowie die laufende Revision des Gemeindegesetzes seien thematisiert worden.
Vereinfachung der Führungsstruktur geplant
Im Zentrum der Reform steht laut KSAB weiterhin die Vereinfachung der Führungsstruktur. Ziel seien klare Zuständigkeiten und verlässliche Entscheidungswege auf oberster Ebene. Für den Unterricht, die Betreuung oder die Abläufe an den einzelnen Schulstandorten seien kurzfristig keine Änderungen vorgesehen.
Neuer Schulvorstand übernimmt im Juni
Der neue Schulvorstand tritt sein Amt per 1. Juni 2026 an. Gemäss Mitteilung soll sich das neu zusammengesetzte Gremium zunächst organisieren und anschliessend die Resultate der Vernehmlassung beurteilen. Erst danach sollen die nächsten Schritte definiert werden. Aus heutiger Sicht rechnet die KSAB deshalb frühestens nach den Sommerferien 2026 mit konkreten Aussagen zum weiteren Vorgehen oder möglichen Anpassungen der Reform.