Die FDP Aarau begrüsst den Entscheid des Stadtrats, die Auflösung der Kreisschule Aarau-Buchs vertieft zu prüfen. Aus Sicht der Partei ist dieser Schritt richtig und notwendig, um die Schulstrukturen langfristig tragfähig weiterzuentwickeln.
Die bestehenden Strukturen der KSAB würden zunehmend an ihre Grenzen stossen. Die FDP verweist dabei auf die letztjährige Budgetabstimmung, Rückmeldungen aus der Strukturreform sowie auf die jüngsten Entwicklungen rund um die Schule.
Neue Modelle sollen geprüft werden
Für die FDP ist es konsequent, auch alternative Organisationsformen zu prüfen. Im Zentrum steht unter anderem eine mögliche Auflösung der KSAB, bei der die Schulen wieder eigenständig in den Gemeinden geführt werden. Eine Zusammenarbeit könnte künftig in ausgewählten Bereichen auf Vertragsbasis erfolgen.
Auch mit Blick auf eine mögliche Fusion mit Unterentfelden könnte laut FDP eine neue Organisationsform notwendig werden. Langfristiges Ziel sei eine einfachere und klarere Struktur im Sinne einer «Schule Aarau».
Stabilität bleibt zentral
Trotz der strukturellen Diskussionen warnt die FDP davor, den laufenden Schulbetrieb zu gefährden. Eine mögliche Auflösung der KSAB werde nicht kurzfristig erfolgen, sondern dürfte eine mehrjährige Übergangsphase mit sich bringen.
In dieser Zeit brauche es qualifiziertes Führungspersonal und Kontinuität. Ein Abgang von Schlüsselpersonen wäre aus Sicht der Partei in der aktuellen Lage kontraproduktiv.
Schulbetrieb soll nicht leiden
Die FDP kritisiert, dass die Ereignisse der vergangenen Woche zu unnötiger Instabilität geführt hätten. Meinungsverschiedenheiten zwischen den Verbandsgemeinden seien legitim, müssten aber politisch ausgetragen werden.
Sie dürften nicht auf dem Rücken von Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen und Eltern landen. Die Partei appelliert deshalb an alle Beteiligten, die Debatte über die künftige Struktur klar vom laufenden Schulbetrieb zu trennen.
Im Zentrum müssten weiterhin die Schülerinnen und Schüler, die Lehrpersonen sowie die Eltern stehen.