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GewerbeArt 2026 macht aus einer Gewerbeausstellung ein Erlebnis

Vom Tattoo Workshop bis zum Küttiger Rüebli: Die GewerbeArt macht Küttigen drei Tage lang zur Bühne für Gewerbe, Kunst und Genuss.

GewerbeArt 2026 macht aus einer Gewerbeausstellung ein Erlebnis
So könnte sich das Schulareal Dorf während der GewerbeArt präsentieren. Die Visualisierung wurde mit KI erstellt. Bild: Ki generiert
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Eine Gewerbeausstellung muss nicht nur aus Messeständen, Prospekten und Firmenpräsentationen bestehen. Das will die GewerbeArt 2026 vom 11. bis 13. September in Küttigen Rombach zeigen. Rund um die Mehrzweckhalle und das Aussengelände entsteht für drei Tage eine Ausstellung, bei der Gewerbe, Handwerk, Kunst, Unterhaltung und Kulinarik miteinander verschmelzen.

Dabei sollen die Besucherinnen und Besucher nicht einfach von Stand zu Stand gehen. Vieles darf selbst ausprobiert werden. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können Handwerk kennenlernen, kreativ werden oder sich auf Angebote einlassen, mit denen man an einer Gewerbeausstellung wohl nicht unbedingt rechnet.

Hier darf ausprobiert werden

Wie fühlt es sich an, eine Tattoo Maschine selbst in der Hand zu halten? An der GewerbeArt können Besucherinnen und Besucher genau das herausfinden. Professionelle Tattoo Artists geben Einblick in ihr Handwerk und erste Versuche sind auf Kunsthaut möglich. Wer möchte, kann anschliessend sogar den nächsten Schritt wagen und sich ein eigenes Motiv tätowieren lassen.

Auch hinter dem Mikrofon wird es praktisch. Wer wissen möchte, wie Radio entsteht, kann selbst zur Radiomacherin oder zum Radiomacher werden und ausprobieren, was es braucht, damit aus einer Idee ein Beitrag wird.

Für Kinder und Jugendliche wird zudem die Gastronomie zum Erlebnis. Bei verschiedenen Angeboten können sie Lebensmittel und das Handwerk dahinter kennenlernen. So werden beispielsweise Würste nicht einfach gegessen, sondern unter Anleitung selbst hergestellt. Die jungen Teilnehmenden erleben dabei, wie aus einzelnen Zutaten ein fertiges Produkt entsteht.

Ein riesiges Rüebli entsteht gemeinsam mit dem Dorf

Mitten im Geschehen wächst gleichzeitig ein Kunstwerk, das weit über die drei Ausstellungstage hinaus Bestand haben soll. Das «Küttiger Rüebli» ist eine mehr als vier Meter hohe Metallskulptur, die gemeinsam mit der Bevölkerung fertiggestellt wird.

Insgesamt 1’244 persönliche Namensplättli sollen am Rüebli angebracht werden. Besucherinnen und Besucher können damit selbst Teil des Kunstwerks werden. Nach der GewerbeArt soll die Skulptur dauerhaft bei der Dorfeinfahrt von Küttigen stehen und an das Gemeinschaftsprojekt erinnern.

 

Vom Trachtentanz bis zur Clown Safari

Auch Vereine und Künstler machen aus dem Gelände eine Bühne. Der Trachtenverein lädt die Gäste nicht bloss zum Zuschauen ein, sondern übt gemeinsam mit ihnen einen Tanz ein, der augenzwinkernd als «Rap unter der Folklore» bezeichnet wird.

Und dann wäre da noch Clownin Susi. Seit mehr als 35 Jahren sorgt sie mit spontanen Begegnungen für Unterhaltung. Eine klassische Bühnenshow steht dabei nicht unbedingt im Vordergrund. Vielmehr kann sie plötzlich irgendwo auf dem Gelände auftauchen und Besucherinnen und Besucher möglicherweise sogar auf eine etwas andere Safari durch die GewerbeArt mitnehmen.

Auch sonst kann jederzeit etwas Unerwartetes auftauchen. Künstlerische Walkacts bewegen sich durch das Gelände und sorgen dafür, dass Kunst und Unterhaltung nicht auf eine einzelne Bühne beschränkt bleiben.

Küttiger Kinderchor feiert Filmpremiere

Eine Premiere gehört ebenfalls zum Programm. Der Küttiger Kinderchor unter der Leitung von Timo Klieber hat ein bekanntes Lied von Patent Ochsner einstudiert. Daraus ist ein Film entstanden, der während der GewerbeArt erstmals auf der Leinwand in der Mehrzweckhalle zu sehen sein wird.

Damit erhalten auch die jüngsten Mitwirkenden ihre eigene Bühne und die Gewerbeausstellung wird gleichzeitig zum Treffpunkt für Musik, Film und lokales Engagement.

Nach der Ausstellung ist noch lange nicht Schluss

Wenn die Ausstellerstände langsam in den Hintergrund rücken, endet der Tag an der GewerbeArt noch nicht. Eine grosse Bar, der Gastrobetrieb und Live Musik sollen dafür sorgen, dass Besucherinnen und Besucher auch am Abend auf dem Gelände bleiben können.

So versteht sich die GewerbeArt weniger als klassische Ausstellung, bei der man einige Stunden durch die Reihen geht, sondern als Treffpunkt für die ganze Region. Gewerbe kennenlernen, selbst etwas ausprobieren, gemeinsam essen, Kunst entdecken und am Abend bei Musik zusammensitzen sollen hier zusammengehören.

Vom 11. bis 13. September 2026 will Küttigen Rombach damit zeigen, wie abwechslungsreich eine Gewerbeausstellung heute aussehen kann. Drei Tage lang wird aus Gewerbe eine Bühne und aus Besucherinnen und Besuchern werden an vielen Orten selbst Mitwirkende.

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