Die Teilnahme am Pilotprojekt sei für die Gemeinden freiwillig und der Entscheid zur Einweisung liege beim jeweiligen Gemeinderat. Dies schreibt der Regierungsrat in seiner am Freitag veröffentlichten Antwort auf eine Interpellation von Grossrätin Carole Binder-Meury (SP) und weiteren Grossräten von SVP, Mitte, FDP und GLP.
Hintergrund der politischen Debatte ist der Unterschied bei der Finanzierung der beiden Beschulungsformen. Bei Sonderschulen gilt das Solidaritätsprinzip: Die Kosten für Transporte, die sich im Schnitt auf rund 7600 Franken pro Kind und Jahr belaufen, werden zu grossen Teilen gemeinschaftlich von allen Gemeinden und dem Kanton getragen.