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Jugendparlament diskutiert in Aarau mit Andreas Glarner

Das Aargauer Jugendparlament hat seinen ersten politischen Stamm durchgeführt. Als Gast diskutierte SVP-Nationalrat Andreas Glarner mit Jungpolitikerinnen und Jungpolitikern.

Jugendparlament diskutiert in Aarau mit Andreas Glarner
Bild: Zvg
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Im Juli hat das Aargauer Jugendparlament seinen ersten Stamm im Gasthof zum Schützen in Aarau durchgeführt. Rund zwölf Personen aus verschiedenen politischen Lagern nahmen am Anlass teil. Vertreten waren Mitglieder unterschiedlicher Jungparteien, von der JSVP bis zur Juso.

Für die Premiere hatte das Jugendparlament den Aargauer SVP-Nationalrat Andreas Glarner eingeladen. Der Abend stand unter dem Motto «Tipps und Tricks für Jungpolitiker». Glarner berichtete aus seiner langjährigen politischen Tätigkeit und gab den Teilnehmenden Empfehlungen für ihr weiteres politisches Engagement mit auf den Weg.

Kontroverse Diskussion über Bildungspolitik

Neben persönlichen Erfahrungen und politischen Ratschlägen standen auch konkrete Sachthemen zur Diskussion. Unter anderem stellte Glarner seinen Vorstoss «Lehre vor Studium – Berufspraxis als Zulassungsvoraussetzung für alle tertiären Bildungseinrichtungen» vor.

Der Vorschlag sorgte unter den jungen Politikerinnen und Politikern für unterschiedliche Reaktionen. Sowohl Befürworter als auch Gegner brachten ihre Argumente ein. Die Fragerunde mit Glarner und die anschliessende Diskussion wurden von Vorstandsmitglied Timo Stettler moderiert.

Jugendsession gewinnt neue Teilnehmende

Am Anlass machte das Jugendparlament zudem auf die Aargauer Jugendsession aufmerksam, die am 5. September stattfindet. Nach Angaben der Organisatoren gingen noch am selben Abend mehrere neue Anmeldungen ein.

Das Jugendparlament wertet die Premiere des Stamms als Erfolg. «Der erste Stamm hat gezeigt, dass politische Diskussionen über Parteigrenzen hinweg nicht nur möglich sind, sondern auch richtig Spass machen können», sagt Moderator Timo Stettler.

Auch die Zusammensetzung der Teilnehmenden sei für den Austausch entscheidend gewesen. «Wir freuen uns, dass wir mit Andreas Glarner einen so erfahrenen Gast gewinnen konnten und dass die Diskussion angeregt und vielfältig verlief», so Stettler.

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