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Der Schweizer Meister weggespült

Alex Vogel war die grosse Figur am Dienstagabendmeeting auf der Offenen Rennbahn in Oerlikon. Doch am Ende war der Radprofi nicht nur als Bahnfahrer, sondern auch als Wassersportler gefordert.

Der Schweizer Meister weggespült
Alex Vogel vom Rad- zum Wassersportler. Bild: zVFg
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Es war ein schwülwarmer Abend auf der Offenen Rennbahn – mit guten Bedingungen für die Schweizer Meisterschaftsprüfungen über 1000 Meter, im Scratch und im Punktefahren. Doch nach der Siegerehrung der Frauen hiess es plötzlich: Rette sich, wer kann. Petrus öffnete im wahrsten Sinn des Wortes die Schleusen und liess ein apokalyptisches Unwetter über dem Zementoval niedergehen.

Zwei Titel für Vogel

Der 26-jährige Thurgauer Alex Vogel, der zuvor Gold im Scratch und über die Kilometerdistanz jeweils Gold gewonnen hatte, wurde unverhofft in die Rolle eines Wassersportlers gespült. Nur mit grosser Mühe kämpfte er sich durch die überflutete Unterführung.

Siegerehrung in der Garderobe

Immerhin: Meistertrikot und Medaille erhielt er unter dem sicheren Dach des Kabinenhofs – in der Garderobe 14. Dasselbe galt für Noah Bögli, der den Titel im Punktefahren gewann. Die Nationalhymne wurde per Handy eingespielt. Anstelle des Morgenrots bildeten allerdings Sturzfluten die Kulisse.

  • Die überflutete Unterführung nach einem heftigen Gewitter in der Offenen Rennbahn Oerlikon. Bild: zVfg
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  • Der 26-jährige Thurgauer Alex Vogel, der zuvor Gold im Scratch und über die Kilometerdistanz jeweils Gold gewonnen hatte, wurde unverhofft in die Rolle eines Wassersportlers gespült. Bild: zVFg
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Bronze an Bissegger

Die Bronzemedaille im Punktefahren sicherte sich der prominenteste Gast an diesem stürmischen Abend: Stefan Bissegger. Nach seiner Nichtselektion für die Tour de France nahm der Ostschweizer in Oerlikon Anlauf auf die zweite Saisonhälfte. Für ihn galt am Ende das gleiche wie für das Gros des Publikums: Wer sich nicht rechtzeitig ins Trockene retten konnte, fühlte sich wie ein begossener Pudel.

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