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Frischer Wind beim WWF Aargau

Die Mitgliederversammlung des WWF Aargau vom 26. Mai 2026 stand im Zeichen eines geordneten Führungswechsels.

Frischer Wind beim WWF Aargau
Bild: zvg
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Jonas Fricker, bisheriger Co-Präsident und ehemaliger Grossrat (bis März 2026), trat nach fünf Jahren engagierter Tätigkeit aus dem Präsidium zurück. Aus dem Vorstand verabschiedet und für ihr ehrenamtliches Engagement gewürdigt wurden auch Oliver Hippele und Marek Bolardt.  Christoph Schmassmann, bisher ebenfalls Co-Präsident, übernimmt das Präsidium des WWF Aargau. Claire Egert wurde zur neuen Vizepräsidentin gewählt und ergänzt das Präsidium mit ihrer Erfahrung in Projektleitung, Kommunikation und strategischer Vernetzung.

Zwei neue im Vorstand

Neu in den Vorstand gewählt wurden zudem Mirjam Kosch und Gennaro Del Percio. Mirjam Kosch, Grossrätin des Kantons Aargau und Fraktionsvorsitzende der Grünen, übernimmt das Ressort Politik und Energie und bringt wertvolle politische Vernetzung und Expertise in die Vereinsarbeit ein. Gennaro Del Percio, Betriebswirtschafter und erfahrener Treuhänder, wurde zum neuen Kassier gewählt und stärkt den Vorstand künftig mit seiner finanziellen und fachlichen Kompetenz. 

Lachs Comeback

Für den fachlichen Höhepunkt sorgte Christian Hossli vom WWF Schweiz mit einem Referat über das mehrjährige Projekt «Lachs Comeback» in Schweizer Gewässern. Einst war der Atlantische Lachs auch in der Schweiz zuhause. Insbesondere im Aargau mit den Flüssen Rhein, Aare, Reuss und Limmat war er präsent. Der WWF setzt sich dafür ein, dass die Vernetzung und Durchgängigkeit von der Nordsee bis in die Schweiz umgesetzt wird und die Lebensräume in der Schweiz für ein Comeback bereitstehen. Weil der Lachs hohe Ansprüche punkto Vernetzung und Lebensraumvielfalt stellt, kann festgehalten werden: Wo der Lachs lebt, lebt der Fluss. Ein Comeback des Lachses – auch wenn noch einige Hürden zu nehmen sind - zeigt eindrücklich, was konsequenter Gewässerschutz und gezielte Renaturierungsmassnahmen in Zukunft bewirken könnten. 

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