Der Schritt des früheren Abfahrtsweltmeisters gilt als Signal gegen den aktuellen Präsidenten Johan Eliasch, wie verschiedene Medien berichten.
Rücktritt vor brisanter Wahl
Der 57-jährige Aargauer Lehmann war erst vor einem Jahr als langjähriger Präsident von Swiss-Ski zurückgetreten. Für ihn wurde bei der FIS eigens die CEO-Funktion geschaffen.
Als Brückenbauer nicht erfolgreich
Lehmann hätte helfen sollen, die tiefen Gräben zwischen FIS-Präsident Johan Eliasch und mehreren grossen Skinationen zu überbrücken. Nun zieht er kurz vor der Präsidentenwahl in Belgrad die Konsequenzen.
Hoffnung auf Neustart
Im Hintergrund steht der Machtkampf um die Zukunft der FIS. Lehmann und zahlreiche grosse Landesverbände hoffen offenbar auf einen Wechsel an der Spitze. Sollte Eliasch nicht wiedergewählt werden, könnte Lehmann unter einem neuen Präsidenten oder einer neuen Präsidentin wieder eine Rolle spielen.
Kandidat aus dem «Ländle»
Mehrere Nationen – darunter die Schweiz, Österreich, Italien, Deutschland, Frankreich, Norwegen, Schweden, die USA und Kanada – wollen laut Berichten gegen Eliasch stimmen. Unterstützt wird stattdessen Alexander Ospelt aus Liechtenstein, der im FIS-Council sitzt. Ebenfalls kandidiert die Britin Victoria Gosling, deren Chancen aber als gering gelten.