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Baby-Elefant ist tot

Im Zoo Zürich ist ein neugeborenes Elefantenkalb kurz nach der Geburt eingeschläfert worden. Das Jungtier war aufgrund schwerer gesundheitlicher Probleme nicht lebensfähig.

Baby-Elefant ist tot
Das männliche Jungtier musste eingeschläfert werden. Bild: Zoo Zürich
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Die Geburt eines Asiatischen Elefanten im Zoo Zürich hat kein glückliches Ende genommen. Das Elefantenkalb, das Anfang Woche im Kaeng-Krachan-Elefantenpark zur Welt gekommen war, musste einen Tag später eingeschläfert werden. Grund dafür waren schwere gesundheitliche Probleme, die dem Jungtier ein selbstständiges Aufstehen und Gehen verunmöglichten.

Elefäntchen konnte nicht aufstehen

Nach Angaben des Zoos konnte das Kalb seine Hinterbeine nicht ausreichend belasten. Trotz intensiver Betreuung durch Tierpfleger und Veterinärmediziner habe sich gezeigt, dass keine Aussicht auf eine normale Entwicklung bestand. Deshalb sei die Entscheidung getroffen worden, das Tier von seinem Leiden zu erlösen.

Auf Facebook schreibt der Zoo: «In der Hoffnung auf Besserung liessen wir das Kalb über Nacht wieder mit Mutter Indi zusammen. Doch die Hoffnung wurde enttäuscht. Auch während der Nacht schaffte es das Jungtier nicht, auf die Beine zu kommen.»

Da keine Aussicht auf eine Besserung bestanden habe und die Prognose keine Aussicht auf ein komplikationsfreies und lebensfähiges Aufwachsen versprach, habe man sich im Sinne der Tierwohls entschieden, das Kalb einzuschläfern.

Mit Spannung erwartet

Die Geburt war mit Spannung erwartet worden. Die 40-jährige Elefantenkuh Indi galt als erfahrene Mutter und hatte bereits mehrfach erfolgreich Nachwuchs zur Welt gebracht.

Der Zoo Zürich hatte die Trächtigkeit Anfang Jahr bekannt gegeben und auf einen wichtigen Beitrag zum Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Asiatische Elefanten gehofft.  

Trauer beim Zoo-Team

Für das Team des Zoos bedeutet der Verlust einen schweren Rückschlag. Gleichzeitig verweist der Zoo darauf, dass die ersten Stunden und Tage im Leben eines Elefantenkalbs besonders kritisch seien und Komplikationen trotz moderner tiermedizinischer Betreuung nicht ausgeschlossen werden könnten.

Auf Facebook schreibt der Zoo: «Diese Tage hinterlassen uns enttäuscht und frustriert. Wir wünschen uns allen mehr Erfolg für die Geburt des nächsten Kalbes, um damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieser stark bedrohten Art beisteuern zu können.»

Diskussionen in den sozialen Medien

Der Vorfall wird in den sozialen Medien teils kontrovers diskutiert. Einige haben Verständis für den Entscheid, andere hinterfragen die Sinnhaftigkeit von Zoos und von der Zucht in Gefangenschaft generell.

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Original auf Aarau24 öffnen