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Bulgarien gewinnt den ESC überraschend klar

Bulgarien gewinnt den Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Die Schweiz vergibt ihre Höchstwertung an Israel und sorgt damit ebenfalls für Diskussionen.

Bulgarien gewinnt den ESC überraschend klar
Bild: zVg Eurovision
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Der Eurovision Song Contest 2026 ist Geschichte. Vor Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern in ganz Europa setzte sich Bulgarien im grossen Finale in Wien überraschend deutlich durch. Mit insgesamt 516 Punkten gewann das Land die 70. Ausgabe des Musikwettbewerbs vor Israel und Rumänien.

Besonders beim Publikum erhielt der bulgarische Beitrag starke Unterstützung. Bereits während der Punktevergabe zeichnete sich ab, dass Bulgarien den Wettbewerb dominieren würde. Am Ende fiel der Vorsprung auf die Konkurrenz deutlich aus.

Israel belegte mit 343 Punkten Rang zwei, Rumänien komplettierte das Podest mit 296 Punkten. Dahinter folgten Australien und Italien.

Schweizer Publikum vergibt zwölf Punkte an Israel

Auch die Abstimmung des Schweizer Publikums sorgte am Finalabend für Aufmerksamkeit. Die meisten Punkte aus der Schweiz gingen an Israel. Italien erhielt zehn Punkte, Bulgarien als späterer Sieger acht.

Die Schweizer Publikumswertung lautete:

  • Israel: 12 Punkte
  • Italien: 10 Punkte
  • Bulgarien: 8 Punkte
  • Albanien: 7 Punkte
  • Griechenland: 6 Punkte
  • Australien: 5 Punkte
  • Rumänien: 4 Punkte
  • Finnland: 3 Punkte
  • Kroatien: 2 Punkte
  • Moldawien: 1 Punkt

Die Unterstützung für Israel dürfte insbesondere in sozialen Medien weiter für Diskussionen sorgen. Bereits im Vorfeld war die Teilnahme des Landes politisch umstritten. Rund um den ESC kam es in Wien mehrfach zu Protesten und erhöhten Sicherheitsmassnahmen.

Gastgeber Österreich enttäuscht deutlich

Wenig erfolgreich verlief der Abend für Gastgeber Österreich. Das Heimland landete mit lediglich sechs Punkten auf dem vorletzten Platz. Noch schlechter schnitt nur Grossbritannien ab, das am Ende lediglich einen Punkt erhielt.

Auch Deutschland musste eine Enttäuschung hinnehmen und fand sich im hinteren Teil der Rangliste wieder. Schweden, sonst regelmässig unter den Favoriten, spielte dieses Jahr ebenfalls keine entscheidende Rolle im Kampf um den Sieg.

Wien wird zur ESC Bühne Europas

Während der gesamten ESC Woche herrschte in Wien Ausnahmezustand. Zehntausende Fans aus ganz Europa reisten in die österreichische Hauptstadt. Rund um die Wiener Stadthalle wurde gefeiert, gesungen und bis tief in die Nacht diskutiert.

Die Jubiläumsausgabe zum 70 jährigen Bestehen des Eurovision Song Contest bot dabei nicht nur musikalische Höhepunkte, sondern auch emotionale Rückblicke auf die Geschichte des Wettbewerbs.

Musikshow bleibt politisch aufgeladen

Auch 2026 zeigte sich erneut, dass der Eurovision Song Contest längst mehr ist als nur ein Musikwettbewerb. Neben Musik und Unterhaltung prägten politische Diskussionen, gesellschaftliche Debatten und internationale Spannungen den Anlass.

Trotzdem bleibt der ESC eines der grössten Fernsehereignisse Europas und verbindet Jahr für Jahr Millionen Menschen über Ländergrenzen hinweg.

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