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Verein baut Gleichstellungsarbeit im Aargau aus

Der Verein Gleichstellung Aargau hat an seiner Generalversammlung in Aarau Bilanz über das vergangene Vereinsjahr gezogen und zugleich neue Schwerpunkte für die Zukunft vorgestellt. Im Fokus standen der Ausbau der Gleichstellungsarbeit im Kanton sowie die stärkere Zusammenarbeit mit anderen Organisationen.

Verein baut Gleichstellungsarbeit im Aargau aus
Bild: zvg
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Präsidentin Sabine Sutter-Suter erklärte in ihrem Jahresbericht, dass sich der Verein in kurzer Zeit als wichtige Anlaufstelle für Gleichstellungsfragen etabliert habe. Trotz begrenzter Ressourcen sei es gelungen, die öffentliche Präsenz auszubauen, ein neues Beratungsangebot aufzubauen und sich verstärkt in politische Prozesse einzubringen.

Zusammenarbeit mit Frauenzentrale wird vertieft

Ein bedeutender Schritt betrifft die Zusammenarbeit mit der Frauenzentrale Aargau. Diese soll künftig die operative Führung der geplanten Fachstelle Gleichstellung übernehmen. Der Verein selbst will sich vermehrt auf strategische und politische Aufgaben konzentrieren.

Auch das neue Beratungsangebot wird laut Verein bereits genutzt. Neben Privatpersonen habe sich erstmals auch ein Unternehmen an den Verein gewandt, um Unterstützung bei Gleichstellungsfragen zu erhalten. Dies zeige den steigenden Bedarf an fachlicher Beratung.

Vorstand einstimmig bestätigt

Die Mitglieder bestätigten den bisherigen Vorstand einstimmig im Amt. Wiedergewählt wurden Sabine Sutter-Suter, Oliver Hunziker und Béa Bieber. Der Verein wertet dies als Zeichen des Vertrauens in die bisherige Arbeit und die strategische Ausrichtung.

Im Rahmen der Versammlung wurden zudem mehrere engagierte Persönlichkeiten verabschiedet, die sich in Politik, Gesellschaft und Facharbeit für die Gleichstellung im Kanton eingesetzt hatten.

Referat zu Care-Arbeit und Resilienz

Im Anschluss an die Generalversammlung referierte Nicole Schäuble zum Thema «Work-Life-Balance und Care-Arbeit – strukturelle Hindernisse und Wege zur Gesundheit». Mit einem interaktiven Tool konnten die Teilnehmenden ihre eigene Resilienz einschätzen und Verbesserungspotenziale erkennen.

Für das kommende Jahr plant der Verein, die Öffentlichkeitsarbeit weiter auszubauen, das Beratungsangebot zu stärken und sich weiterhin aktiv in gleichstellungspolitische Diskussionen einzubringen.

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