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Aarau feierte Tag der Republik

Aarau erinnerte am Sonntag an die Helvetische Republik. Der «Tag der Republik» lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher zum Rathaus.

Aarau feierte Tag der Republik
Bild: Phil Hilfiker
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Am 12. April wurde in Aarau erneut der «Tag der Republik für alle» gefeiert. Der Anlass erinnerte an die Ausrufung der Helvetischen Republik im Jahr 1798 und verband Geschichte mit aktuellen Fragen zur Demokratie.

Rund um das Rathaus entstand über den Nachmittag hinweg eine lebendige Atmosphäre mit Führungen, Workshops, Musik und politischen Reden.

Interesse an Führungen

Bereits am frühen Nachmittag starteten mehrere kostenlose Führungen. Aarau Info führte durch die Stadt unter dem Titel «Aarau – das Revoluzzer:innennest», begleitet unter anderem vom Stadtarchivar Raoul Richner.

Parallel dazu beleuchtete Claude Longchamp in seiner Führung «Helvetiopolis» die historische Bedeutung Aaraus für die Entstehung der modernen Schweiz. Beide Angebote stiessen auf reges Interesse.

Demokratie zum Mitmachen

Im Stadtmuseum Aarau nahmen Kinder und Jugendliche am Workshop «Demokratie & Popcorn – So gut schmeckt Mitbestimmung» teil. Dabei setzten sie sich spielerisch mit demokratischen Prozessen auseinander.

Das Angebot zeigte, wie politische Bildung niederschwellig und praxisnah vermittelt werden kann.

Musik und Begegnung vor dem Rathaus

Am Nachmittag wurde der Platz vor dem Rathaus zum Treffpunkt. Bei Essen und Getränken kamen Besucherinnen und Besucher ins Gespräch. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Band Salut les Copains und schuf eine festliche Stimmung.

Reden vom Balkon als Höhepunkt

Ein zentraler Moment des Tages war der Auftritt auf dem Balkon des Aarauer Rathauses. In Anlehnung an die historische Ausrufung der Republik wurden auch dieses Jahr wieder Reden gehalten.

Die Eröffnung übernahm Stadträtin und Nationalrätin Gabriela Suter. Anschliessend setzte Peter Schneider mit seinen Ausführungen Denkanstösse.

Weitere Beiträge kamen von der Autorin Shqipe Sylejmani, der Influencerin Duff sowie der Medienpionierin Elif Erisik. Sie widmeten sich der Frage, wer heute zur Republik gehört und welche Stimmen noch mehr Gehör finden sollten.

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Original auf Aarau24 öffnen