Die Partie begann aus Sicht der Luzerner optimal. Bereits in der 9. Minute brachte Andrej Vasovic die Gastgeber in Führung. Luzern kontrollierte das Spielgeschehen und hätte die Führung weiter ausbauen können. «In der ersten Halbzeit hatte St. Gallen keine Chance», erklärte FCL-Trainer Mario Frick nach dem Spiel. Auch ein mögliches 2:0 lag in der Luft.
St. Gallen steigert sich deutlich
Nach der Pause zeigte sich St. Gallen deutlich verbessert. Trainer Enrico Maassen betonte: «Wenn wir oben bleiben wollen, müssen wir mehr zeigen.» Seine Mannschaft setzte dies in der zweiten Halbzeit um und kam zu zahlreichen Abschlüssen, darunter auch ein Lattenschuss. 
Der Ausgleich fiel in der 73. Minute durch einen Penalty von Aliou Baldé. Luzern reagierte jedoch prompt: Nach einem Eckball brachte Lars Villiger die Gastgeber erneut in Führung.
Später Ausgleich durch Baldé
Doch St. Gallen gab sich nicht geschlagen. In der 87. Minute war es erneut Baldé, der im Strafraum die Übersicht behielt und zum 2:2-Endstand traf. Für Luzern ein bitterer Moment, da das Team zuvor mehrere Chancen zur Entscheidung vergeben hatte.
Frick äusserte sich auch kritisch zum Penaltyentscheid: «Für mich war das kein Penalty, es war ein leichter Kontakt.» 
Punkteteilung mit unterschiedlichen Gefühlen
Am Ende können beide Teams mit dem Resultat unterschiedlich leben. St. Gallen bleibt zwar zum 13. Mal in Folge ungeschlagen, verpasst aber erneut einen Sieg gegen Luzern. Die Gastgeber hingegen müssen sich vorwerfen lassen, ihre Überlegenheit in der ersten Halbzeit nicht besser genutzt zu haben.
«Es war ein intensives Spiel, der Punkt für St. Gallen ist verdient», so Frick abschliessend.