Die Einwohnergemeinde Hirschthal schliesst das Jahr 2025 mit einem Ertragsüberschuss von 162’534.82 Franken ab. Budgetiert war ursprünglich ein Aufwandüberschuss von rund 305’465 Franken. Damit fällt das Ergebnis um rund 468’000 Franken besser aus als erwartet.
Auch die Spezialfinanzierungen entwickelten sich überwiegend positiv. Das Wasserwerk erzielte einen Überschuss von 91’752.29 Franken, die Abfallwirtschaft schloss ebenfalls im Plus. Lediglich die Abwasserbeseitigung weist weiterhin ein Defizit auf. Insgesamt ergibt sich für die Gemeinde inklusive Betriebe ein Überschuss von 148’358.91 Franken.
Höhere Steuereinnahmen als Treiber
Zum besseren Ergebnis trugen insbesondere höhere Einnahmen bei den Steuern bei. Mehreinnahmen gab es unter anderem bei den Einkommens und Vermögenssteuern sowie bei den Quellensteuern und Grundstückgewinnsteuern. Auch Nachsteuern, Bussen sowie Erbschafts und Schenkungssteuern lagen über den Erwartungen.
Zusätzlich konnten in mehreren Bereichen die Ausgaben gesenkt werden. Besonders bei Bildung, Verkehr, Umwelt und Gesundheit lagen die Nettoaufwendungen unter dem Budget.
Verzögerungen bei Investitionen
In der Investitionsrechnung zeigt sich ein anderes Bild. Die Nettoinvestitionen lagen mit rund 2.74 Millionen Franken deutlich unter dem budgetierten Wert von rund 3.3 Millionen Franken.
Grund dafür sind verschiedene Verzögerungen bei Projekten. Betroffen sind unter anderem die Sanierung eines Kindergartens, Arbeiten an der Talstrasse sowie Projekte im Bereich Abwasser und Entwässerung.
Solide finanzielle Basis
Die Bilanz der Gemeinde bleibt stabil. Der Bilanzüberschuss beträgt per Ende 2025 rund 18.18 Millionen Franken. Dieses Polster ergibt sich aus dem aktuellen Jahresgewinn sowie den Überschüssen der Vorjahre.
Ortsbürgergemeinde mit leichtem Minus
Die Ortsbürgergemeinde schliesst das Jahr 2025 mit einem kleinen Aufwandüberschuss von 3’291.25 Franken ab. Investitionen wurden im Berichtsjahr keine getätigt.