Das Projekt «Zäme wachse» kommt einen entscheidenden Schritt weiter: Der Stadtrat Aarau sowie der Gemeinderat Unterentfelden haben den Zusammenschlussvertrag verabschiedet. Damit ist eine zentrale Grundlage für die mögliche Fusion der beiden Gemeinden gelegt.
Zuvor wurde der Vertrag durch den Kanton geprüft. Die Rückmeldungen fielen positiv aus. Anpassungen waren lediglich in einzelnen Bereichen notwendig, etwa bei der Zusammensetzung der Steuerkommission sowie bei den Kommissionen der Ortsbürgergemeinde.
Politischer Entscheidungsprozess startet
Mit der Verabschiedung des Vertrags beginnt nun die politische Phase in beiden Gemeinden. In Aarau wird das Geschäft zunächst der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission vorgelegt, bevor es im Einwohnerrat behandelt wird. Die Beratung ist für den 22. Juni 2026 vorgesehen.
In Unterentfelden entscheidet die Gemeindeversammlung über den Zusammenschluss. Diese ist für den 8. Juni 2026 angesetzt.
Informationsveranstaltung für Bevölkerung
Zur Vorbereitung auf die Abstimmung wird die Bevölkerung von Unterentfelden frühzeitig eingebunden. Eine öffentliche Informationsveranstaltung findet am 18. Mai 2026 in der Bächlihalle statt. Ziel ist es, offene Fragen zu klären und Transparenz über die geplanten Veränderungen zu schaffen.
Nächste Schritte entscheiden über Zukunft
Ob es tatsächlich zu einer Fusion kommt, hängt nun von den politischen Entscheiden und letztlich von der Zustimmung der Bevölkerung ab. Mit dem verabschiedeten Vertrag liegt jedoch erstmals ein konkretes Fundament vor, auf dessen Basis die Diskussion geführt werden kann.