Mit dem Ja der Stimmberechtigten der Einwohnergemeinde Aarau am 8. März 2026 zum Landabtausch mit dem Kanton wurde ein wichtiger Schritt für die zukünftige Schulraumplanung erreicht. Gleichzeitig erlitt ein zentrales Element des Gesamtprojekts jedoch einen Rückschlag: Die Ortsbürgergemeinde Aarau lehnte den vorgesehenen Baurechtsvertrag ab.
Dieser Vertrag gilt als einer der Hauptbestandteile der Vereinbarung rund um die künftigen Oberstufen-Standorte. Ohne dessen Zustimmung bleibt die Umsetzung vorerst blockiert.
Stadtrat sucht gemeinsamen Nenner
Der Stadtrat reagiert nun mit Gesprächen. Er steht im Austausch mit den ortsbürgerlichen Kommissionen, um eine neue Grundlage zu erarbeiten. Ziel ist es, einen Baurechtsvertrag zu entwickeln, der mehrheitsfähig ist.
Im Zentrum steht dabei die Suche nach einem Kompromiss, der sowohl die Interessen der Einwohnergemeinde als auch jene der Ortsbürgergemeinde berücksichtigt.
Weitere Schritte noch offen
Konkrete Ergebnisse liegen derzeit noch nicht vor. Der Stadtrat kündigt an, nach Abschluss der Gespräche über das weitere Vorgehen zu informieren.
Damit bleibt offen, wie schnell die Planung der Oberstufen-Standorte weiter vorangetrieben werden kann. Klar ist jedoch, dass der Entscheid der Ortsbürgergemeinde neue Verhandlungen notwendig macht.