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Aarau will Sicherheitsdienst auf Spielplätzen einsetzen

Konflikte zwischen Kindern nehmen zu, nun will Aarau mit Sicherheitsdiensten auf Spielplätzen eingreifen. Die Kosten werden durch Eintrittspreise gedeckt.

Aarau will Sicherheitsdienst auf Spielplätzen einsetzen
Kostet künftig Eintritt: Ein Spielplatz in Aarau Bild: Schule Schänis
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Auf allen öffentlichen Spielplätzen soll künftig Sicherheitspersonal eingesetzt werden. Die Stadt reagiert damit auf zunehmende Konflikte zwischen Kindern – und auf ein Verhalten, das immer häufiger beobachtet wird.

Gemäss den Überlegungen greifen Eltern auf Spielplätzen zu selten ein. Stattdessen seien viele während des Aufenthalts mit ihren Smartphones beschäftigt. Streitigkeiten unter Kindern würden dadurch länger unbeachtet bleiben und häufiger eskalieren.

Sicherheitspersonal soll eingreifen

Der geplante Sicherheitsdienst soll künftig auf grösseren und stark frequentierten Anlagen präsent sein. Seine Aufgabe wäre es, Konflikte frühzeitig zu erkennen, zu schlichten und für klare Regeln zu sorgen.

Ziel sei ein «funktionierender Spielbetrieb», bei dem sich alle Kinder sicher fühlen können. Gleichzeitig soll die Präsenz auch präventiv wirken und problematische Situationen gar nicht erst entstehen lassen.

Spielen kostet künftig Geld

Finanziert werden soll das neue System durch eine grundlegende Änderung: Sämtliche Spielplätze in Aarau sollen kostenpflichtig werden. Für einen Besuch würden künftig klare Tarife gelten.

Ein Tagespass pro Kind soll 3 Franken kosten, während Familien für den Zugang 8 Franken bezahlen würden. Wer regelmässig einen Spielplatz nutzt, könnte ein Monatsabo für 25 Franken oder eine Jahreskarte für 120 Franken lösen. Mit den erwarteten Einnahmen von rund 1,2 Millionen Franken lasse sich der Sicherheitsdienst vollumfänglich finanzieren.

Die Bezahlung soll digital erfolgen, etwa über eine App oder Automaten vor Ort. Zugangskontrollen sind ebenfalls vorgesehen.

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