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Veloprojekt Aarau Lenzburg geht in entscheidende Phase

Der Kanton konkretisiert die Planung einer Velovorzugsroute. Drei mögliche Hauptkorridore werden nun vertieft geprüft.

Veloprojekt Aarau Lenzburg geht in entscheidende Phase
Bild: Pixabay: Squirrel photos
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Die geplante Velovorzugsroute zwischen Aarau und Lenzburg kommt einen Schritt weiter. Der Kanton Aargau hat gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden und Regionalplanungsverbänden drei mögliche Hauptkorridore definiert, die nun genauer untersucht werden. Ziel ist eine durchgängige, sichere und attraktive Verbindung für den Veloverkehr zwischen den beiden Zentren.

Die Route soll eine komfortable Alternative zu anderen Verkehrsmitteln bieten und den Veloverkehr in der Region gezielt stärken.

Varianten wurden reduziert

Im Vorfeld wurden verschiedene Linienführungen geprüft. Dabei reduzierte das Projektteam die Anzahl möglicher Varianten deutlich. Gründe für den Ausschluss waren unter anderem fehlende Bewilligungsfähigkeit aufgrund von Schutzinteressen, ungenügende verkehrliche Wirkung oder technische Hindernisse.

Die verbleibenden Optionen wurden in sechs sogenannte Fokusräume gegliedert. Diese bilden die Grundlage für die drei Hauptkorridore, entlang derer die Route künftig verlaufen könnte.

Vertiefte Prüfung bis Ende Jahr

Bis Ende 2026 sollen die ausgewählten Varianten vertieft geprüft werden. Dabei geht es insbesondere um die Realisierbarkeit sowie um notwendige Infrastrukturmassnahmen und erste Kostenschätzungen.

Der Planungsprozess erfolgt schrittweise und in enger Zusammenarbeit zwischen Kanton, Gemeinden und weiteren Beteiligten. Falls sich einzelne Varianten als nicht umsetzbar erweisen, sollen Anpassungen vorgenommen werden.

Am Ende der aktuellen Phase wird ein konsolidierter Variantenfächer erwartet. Dieser dient als Grundlage für die spätere Auswahl der definitiven Linienführung.

Bedeutung für die Region

Mit der Velovorzugsroute verfolgt der Kanton das Ziel, den Alltagsveloverkehr zwischen Aarau und Lenzburg deutlich attraktiver zu gestalten. Die Verbindung könnte künftig eine wichtige Rolle im regionalen Mobilitätsangebot einnehmen und zur Entlastung anderer Verkehrsträger beitragen.

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