Der Gemeinderat Oberentfelden treibt die Planung einer neuen Sporthalle auf der Brunnmattenwiese voran. Eine entsprechende Vorlage kommt im Juni vor die Einwohnergemeindeversammlung.
Baurechtsvertrag liegt zur Abstimmung vor
Der Gemeinderat hat mit dem Kanton Aargau eine Absichtserklärung für den Bau einer Zweifachsporthalle unterzeichnet. Als nächster Schritt wird der Baurechtsvertrag der Einwohnergemeindeversammlung vom 19. Juni 2026 zur Genehmigung vorgelegt.
Parallel dazu wurde bereits das Baugesuch eingereicht. Die Bauprofile wurden Mitte März vor Ort ausgesteckt. Bei Zustimmung durch die zuständigen politischen Gremien ist vorgesehen, die Halle im Jahr 2027 zu realisieren und in Betrieb zu nehmen.
Ergänzung für Schulbetrieb
Die geplante Sporthalle ist in erster Linie für die Berufsfachschule Gesundheit und Soziales vorgesehen. Diese wird künftig zusätzliche Schulräume auf dem Dreier-Areal nutzen. Die neue Halle soll den notwendigen Schulsportunterricht sicherstellen und die bestehenden Kapazitäten ergänzen.
Geplant ist eine funktionale Zweifachsporthalle ohne Tribüne. Neben zwei Sportfeldern sind auch Garderoben, Duschen sowie Nebenräume vorgesehen. Das Gebäude soll in Holzbauweise erstellt werden.
Langfristige Perspektive für die Gemeinde
Die bestehenden Turnhallen in Oberentfelden weisen einen steigenden Sanierungsbedarf auf. In diesem Zusammenhang eröffnet das Projekt auch langfristige Chancen. Im Baurechtsvertrag ist vorgesehen, dass die Gemeinde die Halle nach Abschluss der Nutzung übernehmen kann.
Damit würde zusätzliche Sportinfrastruktur für Schulen und Vereine entstehen. Der Gemeinderat sieht in der Zusammenarbeit mit dem Kanton eine Möglichkeit, den Bedarf an Sporträumen nachhaltig zu decken.
Entscheid im Juni
Ob das Projekt umgesetzt wird, entscheidet die Einwohnergemeindeversammlung am 19. Juni 2026. Weitere Details sollen mit den offiziellen Abstimmungsunterlagen veröffentlicht werden.