Werbung

Sozialpreis 2026 sucht innovative Projekte im Aargau

Bis Mitte Juni können sich soziale Projekte aus dem Aargau für den Sozialpreis 2026 bewerben. 13’000 Franken Preisgeld winken.

Sozialpreis 2026 sucht innovative Projekte im Aargau
Bild: benevol
Werbung

Viele Menschen im Aargau engagieren sich unentgeltlich für andere. Dieses Engagement würdigen die Aargauer Landeskirchen gemeinsam mit benevol Aargau alle zwei Jahre mit dem Sozialpreis. Ab sofort läuft die Bewerbungsfrist für die Ausgabe 2026. Projekte können bis zum 14. Juni eingereicht werden.

Der Sozialpreis wurde 2004 erstmals vergeben und hat sich seither als wichtige Plattform für Freiwilligenarbeit im Kanton etabliert. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der eingereichten Projekte kontinuierlich gestiegen. Das zeigt, wie vielfältig und breit abgestützt das soziale Engagement im Aargau ist.

Rückblick auf die Preisträger 2024

Im vergangenen Jahr ging der erste Preis an die IG Alter Konsum in Suhr. Eine Gruppe von Freiwilligen betreibt in einem ehemaligen Ladenlokal ein Bistro mit regionalen Produkten und schafft damit einen Treffpunkt für Familien sowie für Menschen mit Migrationshintergrund. Sprachcafés, Spiel- und Bastelnachmittage fördern den Austausch zwischen Generationen und Kulturen.

Den zweiten Platz belegte die «Suhrer Spielerei». Das Projekt organisiert regelmässig Spielabende für Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Herkunft. Ziel ist es, Begegnungen zu ermöglichen und Sprachbarrieren zu überwinden.

Der dritte Preis ging an den Treff für Flüchtlinge und Migrantinnen und Migranten im Pastoralraum Zurzach-Studenland. Das Netzwerk entstand ursprünglich zur Unterstützung von aus der Ukraine geflüchteten Menschen und entwickelte sich zu einer breiten Anlaufstelle für Schutzsuchende in der Region.

Ständerätin Marianne Binder-Keller würdigte an der letzten Preisverleihung das freiwillige Engagement mit den Worten: «So viel Engagement zum Wohle aller zeigt, was das Zusammenleben ausmacht. Die Sicherheit, füreinander da zu sein und Solidarität zu zeigen, ist gerade in diesen Zeiten nötiger denn je. Dieses freiwillige, soziale Engagement ist nicht selbstverständlich.»

13’000 Franken Preisgeld

Für den Sozialpreis 2026 steht eine Gesamtsumme von 13’000 Franken zur Verfügung. Der erste Platz ist mit 5’000 Franken dotiert, der zweite mit 3’500 und der dritte mit 2’500 Franken. Zusätzlich werden Anerkennungspreise im Gesamtwert von 2’000 Franken vergeben.

Gesucht werden Privatpersonen, gemeinnützige Institutionen und Organisationen, die sich im sozialen Bereich engagieren. Dazu zählen Projekte für Integration, generationenübergreifende Solidarität, Bildungszugang oder Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Jury und Online-Voting

Die eingereichten Projekte werden von einer Jury geprüft. Diese setzt sich aus Vertretungen der Landeskirchen, von benevol Aargau sowie aus Persönlichkeiten aus Politik, Journalismus, Verwaltung und gemeinnützigen Organisationen zusammen. Ergänzt wird die Bewertung durch ein öffentliches Online-Voting, das einen Drittel der Gesamtbewertung ausmacht.

Die Preisverleihung findet am 15. Oktober 2026 in Lenzburg statt.

Werbung
Original auf Aarau24 öffnen