Im Kanton Aargau sind in den vergangenen Tagen wieder vermehrt falsche Handwerker und Hausierer unterwegs. Sie versuchen, unter Vorwänden wie dem Ablesen des Stromzählers oder der Bitte um die Benutzung der Toilette, Zugang zu Wohnungen und Häusern zu erhalten. Die Täter nutzen dabei gezielt das Überraschungsmoment und setzen die Betroffenen unter Druck.
Arbeitsteilung der Täter
Während eine Person die Bewohnerinnen und Bewohner in ein Gespräch verwickelt und ablenkt, durchsucht ein Komplize unbemerkt die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen. Nach dem Verlassen der Liegenschaft stellen die Geschädigten häufig fest, dass Bargeld, Schmuck oder Bankkarten entwendet wurden. Besonders betroffen sind ältere Menschen, die durch das selbstsichere Auftreten der Täter verunsichert werden.
Polizei rät zu besonderer Vorsicht
Unangemeldete Hausierer oder Handwerker sind heute selten. Die Polizei empfiehlt, keine Gespräche mit verdächtigen Personen zu führen und fremden Personen grundsätzlich keinen Zutritt zur Wohnung oder zum Haus zu gewähren. Angebote und Preise sollten stets sorgfältig geprüft werden, Dokumente nur ohne Zeitdruck und nach vollständigem Verständnis unterschrieben werden. Im Zweifel soll die Tür geschlossen und umgehend der Polizeinotruf 117 gewählt werden.