In der ersten Nachthälfte bot sich über der Nebeldecke ein eindrückliches Schauspiel: Zwischen 21:00 und 00:30 Uhr Uhr waren in weiten Teilen der Schweiz mit Blick Richtung Norden leuchtende Polarlichter zu sehen. Der Himmel färbte sich zeitweise intensiv rot, gelb und stellenweise auch grün – ein Anblick, der hierzulande nur selten (ca. alle 10 bis 20 Jahre) in dieser Ausprägung zu beobachten ist. Vor allem die grüne Färbung kommt nur bei sehr starken Sonnenstürmen vor.
Polarlichter entstehen, wenn geladene Teilchen von der Sonne auf das Magnetfeld der Erde treffen. Diese werden in Richtung der Pole gelenkt und stossen in der oberen Atmosphäre auf Sauerstoff- und Stickstoffatome. Die dabei frei werdende Energie bringt den Himmel zum Leuchten und erzeugt die charakteristischen Farben.