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Der Zuger Martin Pfister neuer Bundesrat

Es ist eine Überraschung. Im zweiten Wahlgang wurde der Zuger Regierungsrat Martin Pfister in den Bundesrat gewählt. Favorit Markus Ritter ist geschlagen.

Der Zuger Martin Pfister neuer Bundesrat
Dürfte das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport übernehmen: der Zuger Martin Pfister. Bild: PD Zug
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Es war ein ungleiches Spiel. Der 57-jährige St. Galler Markus Ritter, seit 14 Jahren Nationalrat und als Bauernpräsident in Bern bestens vernetzt, sass während der Wahl im Parlamentssaal und konnte sich selber wählen.

Pfister erlebt seinen Sieg draussen

Martin Pfister dagegen, der 61-jährige Regierungsrat aus Zug, musste das Prozedere im Bundeshaus in einem separaten Zimmer am Bildschirm verfolgen.

Doch am Schluss konnte der Historiker als Sieger in den grossen Saal einziehen. Im zweiten Wahlgang gewann er mit 134 zu 110 Stimmen. Schon im ersten Wahlgang hatte er das absolute Mehr (mit 122 Stimmen) nur knapp verpasst.

Jetzt wohl das VBS

Der neue Mann dürfte das Verteidigungsdepartement der abtretenden Bundesrätin Viola Amherd übernehmen.

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